Gateway

Bei Gateway handelte es sich um eine amerikanische Handelskette für PCs, Notebooks und weitere elektronische Geräte, die nach dem Vorbild von Dell betrieben wurde. Das Unternehmen wurde im Jahr 1985 in einer Garage in Iowa von Ted Waitt gegründet.

Die Geschichte von Gateway

Anfangs firmierte die Firma unter dem Namen Gateway 2000. Der erste Firmensitz war in Sioux City, Iowa in den Vereinigten Staaten. 1998 wechselte der Firmensitz nach San Diego. Später, unter dem neuen Geschäftsführer Wayne Inouye wurde das Unternehmen in Gateway umbenannt und siedelte nach Irvine in Kalifornien um. Seit 1994 ist Gateway auf dem deutschen Markt gut bekannt. Bereits 2005 war Gateway drittgrößter Hersteller von PCs und Notebooks in den USA und stand auf Platz 10 in der Weltrangliste. Die PCs und Notebooks gingen im Direktvertrieb zu den Kunden, hier hatte Gateway eine führende Position neben Dell. Die Produktion fand in den USA, Irland und Malaysia statt. Gateway hatte weltweit zeitweise fast 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. 2001 war die Geschäftslage nicht besonders und so wurden die Produktion und der Vertrieb für Europa und Südostasien eingestellt. Auch die Niederlassungen wurden dort geschlossen. Anfang 2005 waren dann nur noch rund 2.000 Mitarbeiter, laut Firmenangaben, beschäftigt.

Gateway versucht neue Wege

Nachdem das Geschäft mit den Notebooks und PCs nicht mehr so gut lief, versuchte man durch den Kauf der Rechte an Amiga-Computern ein neues Geschäftsfeld einzurichten. Der Erfolg blieb jedoch aus und so verkaufte man die Rechte drei Jahre später wieder an Amino Development. Gateway erholte sich nie wieder richtig und im Jahr 2007 gab man dann bekannt, dass das Unternehmen für 710 Millionen Dollar an den Computerhersteller Acer in Taiwan verkauft wurde. Noch heute gibt es Notebooks, die mit dem Label Gateway über Acer verkauft werden.