Compaq

Compaq wurde im Jahr 1982 von den Senior-Managern der Firma Texas Instruments gegründet. Die Investition zum Firmenstart waren 3.000 US-Dollar. Im März 1983 kam von Compaq ein tragbarer IBM-PC, Vorläufer des Notebooks auf den Markt, der damalige Preis betrug stolze 3.590 US-Dollar. Das Gerät war mit 20,5 kg ein richtiges Schwergewicht.

Der Werdegang von Compaq

Compaq schaffte es, in den ersten drei Jahren nach Firmengründung 53.000 dieser Geräte zu verkaufen. Compaq setzte Programmierer ein, die ganz legal durch Reverse Engineering das IBM-PC-BIOS nachbauten. Viele Firmen folgten später diesem Beispiel. 1987 entwickelte Compaq den ersten PC, der auf einem 32-Bit Prozessor von Intel der X86 Serie basierte. Die Bedeutung von Compaq stieg und so begann man, nicht mehr nachzubauen sondern selbst zu entwickeln. Jedoch erst 1990 trat Compaq auch auf dem Massenmarkt auf. Compaq war einer der ersten Hersteller, die PC‘s bauten zu einem Preis für den Verbrauchen um 1.000 US-Dollar. Um den Preis auch halten zu können,  wurden Prozessoren von AMD und Cyrix verbaut. Es entstand ein Preiskrieg, der IBM und Packard Bell vom Markt drängte. 1997 übernahm Compaq die Firma Tandem Computers. Die Integration dieses und eines weiteren Unternehmen ein Jahr später gestaltete sich äußerst schwierig und so fiel Compaq hinter seine Mitbewerber HP und Dell zurück.

Nur eine Fusion mit HP kann Compaq retten

Die Fusion mit HP im Jahr 2002 war heftig umstritten. Einige der Aktionäre sprachen sich gegen die Fusion aus, konnten sie jedoch nicht aufhalten. Der Name Compaq wurde im Bereich Business Notebooks weiterhin beibehalten, die restlichen Artikel von Compaq wurden nun unter dem Namen HP geführt. Ende 2008 erschien der Markenname Compaq auch wieder in Deutschland. Notebooks im unteren Preissegment wurden danach benannt, die teuren Modelle liefen unter dem Namen HP.